2026

10 jähriges Jubiläum der Arche Herzensbrücken

28 September, 2026

Was unsere Herzen berührt:
Arche Herzensbrücken feierte 10 Jähriges Jubiläum
18.September 2026
Der Verein „ Arche Herzensbrücken ist ein gemeinnütziger Verein, der Familien mit schwer
erkrankten Kindern leistbare, gemeinsame Auszeiten ermöglicht.
In einem familiengeführten Hotel in Seefeld/ Tirol bieten wir betroffenen Familien die Möglichkeit
für ein paar Tage zur Ruhe zu kommen, sich zu erholen und wieder Kraft zu tanken.“
So stellt sich der Verein , gegründet von Mag. Horst Szeli, in seinem Flyer selbst vor.
www.herzensbruecken.at
Der Orden der Christlichen Herzensritter durfte diesen engagierten Verein mit einer Spende in Höhe
von 1600 Euro aus dem Erlös unserer letztjährigen Benefizveranstaltung in der Griechischen
Taverne (siehe Bericht) unterstützen.
So fühlten wir uns sehr geehrt, dass wir zu der Jubiläumsveranstaltung in Seefeld eingeladen
wurden.
Diese fand am 18.9.26 im Olympia &Kongresszentrum in Seefeld statt.
Dank vieler Sponsoren, die Essen, Getränke und auch den Saal zur Verfügung stellten, konnten wir
einen sehr feierlichen und emotionalen Abend erleben. Die Mitarbeiter der Arche Herzensbrücken
hatten mit viel Engagement und Arbeitseinsatz Saal und Foyer feierlich geschmückt.
Wir, Sir Petrus Maximus, Lady Renate, der WE Ottokar von Wanga Bellermunt und Lady Christine
Sophia von Wangen, wurden mit leckerem Zirbenspritzer sehr herzlich begrüßt. Natürlich gab es
erst mal was zu Essen und wir hatten Zeit uns mit Herrn Szeli und seinen Mitarbeitern zu
unterhalten.
Natürlich hatten wir auch wieder eine kleine Spende dabei.
Sir Petrus Maximus und Lady Renate spendeten für den OMCCT 200 Euro und der WE Ottokar
von Wanga Bellermont spendete im Namen der Schwemmritter zue Landeshuota ebenfalls 200
Euro.
Im Verhältnis zu den Geldern, die so ein Projekt benötigt, ist das natürlich nicht viel, aber jeder
Euro zählt und ist willkommen.
Im Festvortrag erfuhren wir viel Wissenswertes über die Arche Herzensbrücken.
Auch darüber, dass die Geschichte bereits 2011 begann.
Wir konnten einen guten Eindruck von der wertvollen Arbeit gewinnen, die eine Handvoll
festangestellter Mitarbeiter und eine große Schar von engagierten ehrenamtlichen Helfern Jahr für
Jahr leisten, damit Familien mit schwer und lebensverkürzt- erkrankten Kindern auch einmal eine
Auszeit von ihrem anstrengenden und belastenden Alltag erleben können.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den gesunden Geschwisterkindern, die im Alltag natürlich oft
zurückstecken müssen, wenn das kranke Kind viel mehr Aufmerksamkeit und Zeit der Eltern
benötigt.
Für sie gibt es eine liebevolle 1:1 Betreuung durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Es wird
gebastelt, gemalt und gesungen. Ausflüge finden statt. Sowohl die gesunden, wie auch die kranken
Kinder können teilnehmen. Ebenso ist es beim Reiten und bei den Alpaka Wanderungen.
Aber auch an die Eltern wird gedacht. Für uns sind viele Dinge selbstverständlich, die für sie zu
Herzenswünschen werden: zum Beispiel eine Nacht durchschlafen dürfen – ohne Angst, dass etwas
passieren könnte, denn ein/e medizinisch geschulte Fachkraft wacht derweil über das kranke Kind.
Dass beide Elternteile mal was ganz ohne Kinder unternehmen können – für uns selbstverständlich
– hier ein Herzenswunsch – ist wichtig und tut so gut.
Wir waren einfach nur beeindruckt!
Ein weiterer Höhepunkt war dann die Verlosung eines Herz- Bildes, des Künstlers Philipp Wanner.
Der junge Mann hatte als Kind selbst einen schweren Ski Unfall, der ihn und seine Familie an ihre
Grenzen brachte. Heute geht es ihm wieder gut und deshalb spendete er das Bild.
Dadurch und durch eine weitere Spende, ebenfalls auf Grundlage eines Herzbildes von Philipp
gingen über 6000 € auf das Spendenkonto der Arche Herzensbrücken.
Das war ein wunderbarer Erfolg! Zumal der Künstler die glückliche Gewinnerin gut kannte.
Wir danken den Herzensbrücken , dass wir ein Teil dieses bewegenden Festabends sein durften.
Diximus

125. und 6 dazue Bestandesfest des Natternberger Ritterbundes zue Pledelingen am 1.Tag im Erntemond der Jahrung 2026

9 August, 2026


Am 1. Tag im Erntemond machten Wir, der WE Ottokar von Wanga Bellermont und die edle Lady
Christine Sophia von Wangen Uns auf nach Plattling. Das hundertfünfunzwanzigjährige Bestehen
des Natternberger Ritterbundes galt es nun endlich – mit sechsjähriger „Verspätung“ zu feiern!
Dank Corona und anderer trauriger Umstände fand man nicht eher Zeit.
Das lange Warten wurde allerdings durch ein sehr schönes Fest mit lohnenswertem
Ausflugsprogramm belohnt.
Am Fürabend konnten wir leider nicht teilnehmen, aber wir haben uns sagen lassen, dass er sehr
lustig und auch nicht ganz „trocken“ gewesen sei.
Am Samstag traf man sich dann – mehr oder weniger ausgeschlafen- bereits um neun Uhr dreißig
vor dem Hotel „zur Isar“ um mit dem Bus ins nahe gelegene Metten zu fahren.
Dort besichtigten wir die berühmte Klosterbibliothek. Abt Athanasius erklärte uns die symbolische
Bedeutung dieses barocken Gesamtkunstwerks. Da die Malereien sehr empfindlich sind durften wir
leider keine Fotos machen. Wir empfehlen jedem der in der Nähe ist auf jeden Fall es sich selbst
anzuschauen. Prädikat sehr lohnenswert! Danach schauten wir noch kurz in die barocke
Klosterkirche, bevor wir uns zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant- Café am Kloster
einfanden.
Viele ritterliche Freunde waren gekommen, so zum Beispiel der HE GM Carlos von Neuhaus und
der WE Ignaz vom Neugebeude, beide vom grünen Humpen zue Vindobona und auch der WE
Richard von Wartenfels (Gutrater RB) oder der HE GM Wolfgang Hartwig von Hirschberg mit
Burgfrau Christine, der HE GM Burkhardt von Freisaal mit Burgfrau Gerti, ein großes Fähnlein
vom Kirnsteiner Ritterbund, der erlauchte Hochmeister des Deutschen Ritterbundes, Konrad von
Winterstetten, HE GM Gunter Herr auf Kameck von der Rosenburger Ritterschaft aus Wien, vom
Waldeckher Ritterbund zue Kemenatha der HE GM Werner von Podewils mit einem kleinen
Fähnlein, HE GM Eberhard von Nellenburg mit Burgfrau Ilona, von den Schwemmrittern auch
noch der WE Wolfgang Walser von Syrenburg mit Burgfrau Andrea…… und viele mehr. So
konnten wir die Zeit nutzen um mit vielen Freunden ausgiebig zu reden.
Nach der Rückfahrt mit dem Bus nach Plattling war sogar noch Zeit für einen leckeren Karamell-
Eiskaffee in einer nahegelegenen Eisdiele gemeinsam mit den Kirnsteinern, Junker Norbert mit
Claudia und Knappe Lutz mit Katharina.
Das Kapitel fand dann im, zum Glück klimatisierten, großen Saal im Hotel zur Isar statt. Da es
trotzdem noch recht warm war wurde es zwar feierlich aber doch zügig abgehalten. In einem
Vortrag vom Großmeister des Natternberger Ritterbundes, Neidhart von Reuental, erfuhren wir
Wissenswertes über die Geschichte des Natternberger Ritterbundes.
Das Festkapitel wurde von der feierlichen Mitternachtsweihe beschlossen. Danach entließ uns der
HE GM Neidhart von Reuental ins Gaudium.


Diximus

    107. Stiftungsfest der Ritterschaft der Deutschherren auf Mauternburg 10. -12. 7. 2026

    9 August, 2026

    Bereits am Mittwoch waren der WE Ottokar von Wanga Bellermont mit seiner Burgfrau Lady Christine Sophia von Wangen und der WE Sir Petrus mit Lady Renate nach einem sehr schönen Badeurlaub am Ledro See in Norditaliens Gauen gen Mauterndorf gereist.

    Auf dem noch fast leeren Campingplatz zue Mauterndorf errichteten wir unsere Wagenburgen.

    Den Donnerstag hatten wir noch ganz für uns. Wir radelten zum Schloß Moosham und ließen uns vom Kastellan die faszinierende Geschichte erklären und durch die Räume führen. Wir waren sehr beeindruckt und können einen Besuch jedem Ritterfreund ans Herz legen.

    Am Freitag machte unsere kleine Reisegruppe eine Exkursion mit der Speiereck- Gondelbahn (Fahrt ist in der Gästekarte inklusive). Wir wanderten von der Bergstation durch wunderschön blühende Bergwiesen zur Speiereck Hütte. Dort konnten wir einen atemberaubenden Ausblick genießen und etwas Gutes essen. Als wir gerade zu unseren Planwagen am Campingplatz zurückgekehrt waren, trafen auch schon der HE GM Reinhold von Schneeberg mit Burgfrau Marianne, der HE MM Sir Merlin und alsbald auch der WE Sir Domandrel ein. Junker Lutz mit Burgfrau Lynn vom Kirnsteiner Ritterbund machten unsere Wagenburg komplett. Wir genossen das Beisammensein, stießen auf die Ritterfreundschaft und das kommende Fest an und erfrischten uns im Pool.

    Abends traf sich dann bereits ein Großteil der Ritterschar in der Burgschänke der Mauternburg. Bei vorzüglicher Atzung und fröhlicher Musik stimmten wir uns auf das große Fest am Samstag ein.

    Samstag: Da dieses Jahr das Stiftungsfest während der Mauterndorfer Mittelaltertage stattfand, fanden wir uns bereits am Vormittag im festlich geschmückten Kultursaal auf der Mauternburg ein.

    Glock 9.20 begann das hohe 107. Stiftungsfestkapitel. Es waren wieder sehr zahlreiche Fähnlein aus Österreichs und Deutschlands Gauen angereist. Wir konnten viele ritterliche Freunde begrüßen. So viele waren es, dass Wir schier den Überblick verloren haben und deshalb hier nicht alle einzeln erwähnen. Jedenfalls freuten Wir Uns alle wiedersehen zu können.

    Das Kapitel selbst war sehr feierlich und beeindruckte nicht nur durch die große Zahl der angereisten Großmeister und Fähnleinführer sondern auch durch einen besonderen Vortrag von Frau Susanna Steiger – Moser mit dem Titel: „Anton Steiger und die Wildensteiner Ritterschaft“.

    Wir erfuhren Wissenswertes zu diesem historischen Ritterbund, der viele Aspekte unserer eigenen Bünde widerspiegelt.

    Der WE Ottokar brillierte wieder einmal als Kellermeister und auch das Präsent unseres Magnus Magister, Sir Merlin – eine schmucke Lederkappe für den Burgprälaten Georg von Radeck und ein Kerzen an – und- Auszündegerät kamen sehr gut an.

    Trotz des großen Umfangs an Programmpunkten endete das Kapitel überpünktlich und alle Anwesenden konnten sich zur Atzung in der Burgschänke einfinden. Es wurde ein köstliches Lungauer Schweinebratenzweierlei oder ein Knödeldreierlei mit diversen Beilagen gereicht. Der krönende Abschluss war aber das Studelzweierlei (Apfel und Topfen).

    Wohl gesättigt und gestärkt nahmen wir dann um 14 Uhr Aufstellung zum großen Festumzug von der Burg in den Ort Mauterndorf, wo wir von zahlreichen Besuchern des Mittelaltermarktes mit Jubel empfangen wurden. So eine große Ritterschar ergab natürlich ein stattliches Bild. Das Wetter meinte es auch wirklich gut mit uns. Die Sonne schien, aber der frische Tauernwind kühlte unsere Gesichter und ließ die vielfarbigen Banner fröhlich flattern.

    Der Umzug führte durch die historische Hauptstraße von Mauterndorf, zwischen den vielen bunten Ständen der Marktleute hindurch, um die Kirche herum zur Festtribüne. Nach feierlichen Ansprachen und Ehrungen, insbesondere für den HE GM Burkardt von Freisaal zue Lampoding. konnten wir das Mittelalterfest für uns genießen.

    Wir hatten den ganzen Nachmittag genügend Zeit uns alles anzuschauen und das Eine oder Andere zu kaufen. Ebenso floss die eine oder andere Maß Bier durch unsere durstigen Kehlen.

    Abends trafen wir uns dann alle auf der Skialm wieder. Auch hier gab es gutes Essen, kühles Bier und für Sir Petrus Maximus natürlich auch erfrischenden Sommerspritzer – wenn auch der Bestellvorgang nicht immer ganz einfach war. Musikalisch wurde der Abend diesmal von einem fränkischen Musiker umrahmt – nein nicht unser Sir Merlin! Der HE Hochmeisterstellvertreter des DR, Ottokar von Heydegg, stand unserem Sir Merlin als Alleinunterhalter in Nichts nach!

    Später genossen wir die Kühle des Abends auf der Terrasse der Ski Alm bei anregenden Gespächen mit unseren Rittterfreunden.

    Am Sonntag hatten wir vormittags nochmal die Muße in Ruhe das Marktleben zu genießen, bevor sie die Rittergesellschaft – etwas dezimiert, da einige schon den Heimritt antreten mussten- wiederum zum Umzug von der Burg in die Stadt im Burghof einfand. Wir genossen den Umzug und die gute Stimmung genauso wie am Samstag!

    Es war ein sehr schönes Fest gewesen und die Kombination mit den Mauterndorfer Mittelaltertagen machte es besonders stimmungsvoll.

    Wir würden Uns freuen, wenn es nächstes Jahr wieder klappen würde! Ansonsten fahren Wir halt zweimal nach Mauterndorf!

    Diximus

    80. ADWKT (AufDieWeltKommensTag) des Hochedlen Großmeisters Reinhold von Schneeberg des Ritterbundes Deutsches Heim zue Vurthe am alten Schneeberg vom 4. – 7. im Brachmond der Jahrung 2000 und 26 dazue

    21 June, 2026

    Bereits am Donnerstag trafen der WE Sir Petrus Maximus, seine Burgfrau Renate, der WE Ottokar von Wanga Bellermont und Wir, Lady Christine- Sophia von Wangen am Altenschneeberg im Oberpfälzer Wald, nahe der tschechischen Grenze ein. Der HE GM Reinhold von Schneeberg und seine Burgfrau Marianne hatten uns eingeladen bereits ein paar Tage eher anzureisen um noch ein wenig die Ruhe und die schöne Landschaft hier für uns allein zu genießen. (die Beiden waren fest in Sachen verschiedener Geburtstagsfeiern für de HE Reinhold in Oberviechtach gebunden).

    So konnten wir uns die besten Plätze für unsere Planwagen aussuchen und es uns bequem machen.

    Abends wurde der neue Grill von Sir Petrus feierlich eingeweiht. Er grillte natürlich höchstpersönlich und versorgte uns mit gschmackigen Grillspezialitäten. Natürlich gab es auch noch viele Köstlichkeiten aus der Hofküche derer Von Wangen, wie zum Beispiel orientalischer Bulgursalat.

    Das Wetter war allerdings etwas bedenklich und pünktlich zum letzten Bissen fing ein solcher Platzregen an, dass wir die Veranstaltung im Wohnmobil von Sir Petrus und Renate fortsetzten.

    Am Freitag war „Woidwetter“ (Nebel und Regen) angesagt, aber ein bisschen spazieren gehen mit Hund Lucky war trotzdem möglich. Am Nachmittag trafen der HE MM Sir Merlin mit Bgf Susanne und der HE GM Hermann von Salza mit seiner Iwona ein.

    Wir saßen mal draußen und beim nächsten Regenguß wieder drinnen zusammen und schmiedeten Pläne für die nächsten ritterlichen Ereignisse. Abends fuhren wir alle zusammen nach Oberviechtach, wo wir von Reinhold und Marianne zum „Resteessen“ erwartet wurden. Dort erwartete uns bereits eine große Schar Geburtstagsgäste. Wir konnten den Erlauchten Großmeister Konrad von Winterstetten, den HE GM Burkhardt von Freisaal zue Lampoding mit Bgf Gerti, den HE GM Gunter Herr auf Kameck mit Bgf Gabi, den HE GM Carlos von Neuhaus mit Bgf Regina, den WE Richard von Wartenfels, den Schildknappen Artus mit Bgf Mara und den Knappen Norbert mit Bgf Lynn begrüßen.

    Wir sparen uns die Nennung der einzelnen Bünde, weil bekannt, oder anderweitig schon vielfach erwähnt. Wenn Wir den Einen oder die Andere nicht erwähnt haben bitten Wir um Verzeihung. Zum Glück hatte der Wettergott ein Einsehen mit uns und wir konnten auf der Terrasse auf den Jubilar anstoßen. Marianne und Gerti waren fleißig am werkeln und so wurde bald zum Essen im großen Rittersaal gerufen. Die Tafel war reichlich gedeckt und wir konnten und an einer Vielzahl feinster Köstlichkeiten laben. Ein Dank an unsere Gastgeber und an das Catering- Unternehmen, dass für viel zu viele Gäste gekocht hatte! Zur späteren Stunde unterhielt uns dann noch der Erlauchte Hochmeister mit Gesang und Gitarrenspiel und auch der HE MM Sir Merlin machte seinem Namen „the Bard“ alle Ehre. Zu noch sehr späterer Stunde kehrten wir zum Altenschneeberg zurück und mussten „schneller schlafen“, denn am Samstag hatte Marianne jedem von uns einige Aufträge zur Vorbereitung des Kapitels erteilt und somit mussten wir früh wieder raus aus den Federn.

    Am Samstag frühstückten wir zu acht (Ottokar, Christine, Merlin, Susanne, Hermann, Iwona, Petrus und Renate) im „grünen Haus“. Hier hatten Merlin, Susanne, Hermann und Iwona ihre Zimmer.

    Danach machten wir uns an die uns aufgetragenen Arbeiten: Tische in der Ritterstube herrichten, Schilder an den Freundschaftsbaum schrauben, Leberkäse ins Rohr schieben….. und außerdem mussten wir noch den Moment abpassen, an dem die Schneebergs nicht da waren, denn wir hatten noch den Schneebergwalzer zu proben wozu wir auf Burkhardt, Gerti und den Erlauchten warteten. Aber wir haben alles wunderbar geschafft!

    Um zwölf gabs dann im „Nestl“ (einem weiteren Haus in den weitläufigen Besitzungen der Von Schneebergs) Leberkäs und Paprikasuppe (gekocht von Burkhardt). Mittlerweile trudelten noch weitere Freunde ein: der HE GM Wolfgang Hartwig von Hirschberg mit Bgf Christine, der HE GM Gert von der Kraienburg, der HE GM Heinrich von Waldeck….

    So schnell verging die Zeit – schon „scheuchte“ uns Marianne wieder nach vorne zum blauen Haus, denn dort sollte um 14 Uhr der erste Teil der Feierlichkeit stattfinden. (Eigentlich feierten wir ja schon die ganze Zeit). Wir warfen uns also schnell ins „Ritterg´wand“ um uns – pünktlich wie die Könige – auf der „Sundowner“ Terrasse vor dem blauen Haus einzufinden. Mittlerweile waren die Ritter des Deutschen Hauses zue Vurthe auch erschienen. Alle gemeinsam prosteten wir dem HE GM Reinhold von Schneeberg auf viele weitere Jahre in Gesundheit zu.

    Anschließend versammelten wir uns um den Freundschaftsbaum. Nun wurden die neu angebrachten Schilder enthüllt. Jeder Ritterbund der einmal Gast der Von Schneebergs am Altenschneeberg war ist hier verewigt – mit Heimatort und Entfernung dorthin (in Meilen). Wir stimmten gemeinsam ein paar frohe Lieder an, die vom Erlauchten Hochmeister Kurt von Winterstetten und von unserem HE MM Sir Merlin mit Gitarre und Dudelsack begleitet wurden. Zum Glück war heute auch das Wetter in Feierstimmung und bescherte uns blauen Himmel, Sonnenschein und – Gottseidank – auch ein laues Lüfterl.

    Trotzdem waren wir alle sehr froh, dass wir uns bei einer Kaffeepause in der Ritterstube bei „Türkenbrühe“ und Kuchen erholen durften. Besonders hervorzuheben seien die höchst köstlichen Wuchteln, die Gerti von Freisaal am Vormittag gebacken hatte.

    So konnten wir dann frisch gestärkt zur vierten Nachmittagsstunde das Festkapitel beginnen. Die Burgmusica, der Erlauchte Hochmeister Konrad von Winterstetten und der HE MM Sir Merlin, begleiteten das Kapitel mit festlicher Musik.

    Nachdem der edle Knappe Norbert die Burg gesichert hatte, wurden die Kapitelkerzen von der ritterlichen Kirche, vom WE Richard von Wartenfels, entzündet. Der HE GM Burkhardt von Freisaal sprach in seiner Begrüßungsrede über die ritterliche Freundschaft im Allgemeinen und im besonderen über seine und Gertis persönliche Freundschaft – bei der einfach alles zusammenpasst – zu Reinhold und Marianne. Der WE Ottokar von Wanga Bellermont verlas mit so donnernder Stimme den Burg und Bannfrieden, dass keiner der Recken und Burgfrauen es wagte aus der Reihe zu tanzen und so sind von diesem schönen und feierlichen Kapitel keinerlei Schandtaten zu vermelden. Als Zeremoniar forderte der HE GM Carlos von Neuhaus die beiden Kellermeister, den HE GM Gunther Herr auf Kameck und den HE GM Hermann von Salza, auf den Humpen für den Umtrunk zu bereiten. Mithilfe der vielminniglichen Burgfrauen Marianne, Gerti und Christine – Sophia wurden viele kleine Hümpelein mit edel perlendem Wein gefüllt. Diese präsentierten die beiden Kellermeister zunächst der ritterlichen Kirche zur Weihe. Nach dem der WE Richard von Wartenfels den Trank geweiht und seinen Zehent genommen hatte, kreiste der edle Tropfen nach Rang und Würd´.

    Alle anwesenden Recken und Burgfrauen beglückwünschten den Jubilar zu seinem 80. ADWKT und wünschten ihm und allen Anwesenden noch viele gemeinsame Feste.

    Alsbald sammelte sich nun ein kleines Grüpplein sangesfreudiger Recken und Burgfrauen um die beiden Musici, den Erlauchten Hochmeister Konrad von Winterstetten und den HE MM Sir Merlin O´ Caislèan. Der HE GM Reinhold von Schneeberg und seine Bgf Marianne wurden ebenfalls in unsere Mitte gebeten. Nun intonierten wir gemeinsam unseren Schneebergwalzer. Der HE GM Burkhardt von Freisaal gab den Rhythmus mit der Teufelsgeige vor und alle sangen aus Leibeskräften.

    Reinhold und Marianne waren so erfreut, dass sie sogar ein kleines Tänzchen wagten.

    Der Applaus war unser aller Lohn und da Musik ja bekanntlich verfliegt, bekam der Jubilar von Uns den Text auf Papyrus geschrieben als Erinnerungsgabe überreicht.

    Zum Abschluss des Kapitels bildeten wir die Bruderkette als Zeichen unserer Verbundenheit untereinander. Dann konnte die Burg entsichert und es durfte abgerüstet werden.

    Die Zeit war im Nu vergangen und wir mussten uns sputen um zum „Nestl“ zu eilen, denn dort wartete das Rittermal schon auf uns.

    Ein gar herrliches Spanferkel lag appetitlich duftend bereit. Dazu gab es Knödel und Soss’ und Krautsalat. Mit einem kühlen Bier – der perfekte Ausklang eines wunderschönen Tages!

    Dank des schönen Wetters konnten wir nach der Atzung noch lange beisammen sitzen und den Tag Revue passieren lassen.

    Am Sonntag durften wir dann ausschlafen, denn erst um zehn wurden zum Steigbügeltrunk vor dem „Nestl“ gerufen. Fast alle Festgäste waren noch geblieben und so genossen wir gemeinsam Weiß- und Käswürstl mit Bier und Beilagen. So gegen Mittag traten die Meisten den Heimweg an. Der Rest half noch ein bisschen beim Aufräumen um dann zu den jeweiligen Heimburgen zurückzukehren.

    Wir hatten wunderschöne, lustige und friedvolle Tage, die uns die Profanei vergessen ließen.

    Gestärkt und erholt können wir Uns nun wieder Unserem Alltag zuwenden und werden noch oft an dieses schöne Fest zurückdenken!

    Nochmals vielen Dank, liebe Marianne und lieber Reinhold!

    Diximus

    Vasallenkapitel beim Karolinger Ritterbund zue Oeniponte am 22. Tag im Wonnemond der Jahrung 2000 und 26 dazu

    18 June, 2026

    Um Glock 19.30 trafen sich die Ritter des Karolinger Ritterbundes, die Ritterbrüder und Ladys der Christlichen Herzensritter zue Innsbruck und viele ritterliche Freunde zu diesem speziellen Kapitel auf Burg Karolingen.

    Anwesend waren vom Karolinger Ritterbund: Der HE GM Gunther von Isenstein, der WE Burghauptmann und Kellermeister Raimund von Schrofenstein, als ritterliche Kirche der edle Herbert auf Karolingen, der WE Kanzellarius Rudolf von Falkenstein, der WE Peter von Trauton, der WE Helmut von Oedenstrass zue Kufstein am Amerberg, der WE Harald von Katzenelnbogen nebst vielen vielschönen Burgfrauen.

    Vom Gutrater Ritterbund zue Hallein waren der HE GM Bertram von Nopping mit ehrsamen Schildknappen Artus und dessen Bgf Mara, vom Schwemmritterbund zue Landeshuota der WE Ottokar von Wanga Bellermont, von den Christlichen Herzensrittern zue Innsbruck der HE MM Sir Merlin Ó Caisleán Bard of Thomond , der WE Sir Petrus Maximus ad Vinestana Silva mit Bgf., der WE Sir Domandrel zue Schilling von Eichenbaum, der WE Sir Dimitios zue Drama, Der WE Sir Sigismund von Altoetting und die edle Lady Christine – Sophia von Wangen, Gräfin zue Moosburg gekommen . Vom Kirnsteyner Ritterbund im Mangfalltal waren angesprengt der HE Alt- Großmeister Günter von Leuchtenberg und die edle Contessa Beatrice. Vom Friedberger Ritterbund kam der WE Sigenoth von Freundsberg und von der Gutrater Ritterschaft zue Golling der WE Kanzellarius Friedrich von Aygl zue Lyndt.

    Nachdem der Burghauptmann WE Raimund von Schrofenstein die Burg gesichert hatte, eröffnete der HE GM Gunther von Isenstein das Kapitelum und der edle Herbert auf Karolingen entzündete die Kapitelkerzen. Der WE Sir Petrus Maximus verlas den Burg und Bannfrieden und danach ließ der HE MM Sir Merlin seinen Dudelsack erschallen. Der HE GM Gunther von Isenstein erklärte nun in seinem Proglog das Wesen des Vasallentums.*

    Nach einer Lüftungspause nahmen der HE GM Gunther von Isenstein, der HE MM Sir Merlin Ó Caisleán und die ritterliche Kirche, der edle Herbert auf Karolingen am Hochsitz Platz. Zu beiden Seiten des hohen Thrones saßen nun die Sassen des Karolinger Ritterbundes und die Ritterbrüder des OMCCT und Lady Christine – Sophia nebst dem WE Ottokar.

    Der WE Burghauptmann Raimund von Schrofenstein geleitete den WE Sir Domandrel zue Schilling und den WE Sir Sigismund von Altoetting vor den hohen Thron. Daraufhin bat der HE GM Gunther von Isenstein die ritterliche Kirche den beiden Aspiranten das Vasallengelöbnis abzunehmen.

    Zunächst brachten der WE Sir Domandrel und der WE Sir Sigismund den Mitgliedern des Karolinger Ritterbundes den Brudertrunk dar, bevor sie den Vasalleneid auf das Bundesschwert ablegten. Als Zeichen ihrer Mitgliedschaft wurde ihnen das, von der ritterlichen Kirche gesegnete, Ritterkreuz verliehen.

    Nachdem die Burgmusica ein weiteres Mal erklungen war, wurde Uns Lady Christine – Sophia, die Ehre zuteil, zur Ehren – Lady des Karolinger Ritterbundes ernannt zu werden. Der HE GM Gunther von Isenstein verlieh Uns den kristallenen Ehrenstern und Ring des Karolinger Ritterbundes als Auszeichnung für Unseren Einsatz im Ritterreich. Wir waren überwältigt ob dieser Ehre und werden Uns auch in Zukunft stets zum Besten unserer beider Bünde einsetzen.

    Die anschließende Lüftungspause gab genügend Zeit für die vielen herzlichen Glückwünsche und Erinnerungsfotos.

    Der HE MM Sir Merlin ließ wiederum die Burgmusica erschallen und der WE Kanzellarius Rudolf von Falkenstein bat den Kellermeister , den WE Rainer von Schrofenstein um die Vorbereitung des Humpens. Nachdem die ritterliche Kirche, der edle Herbert auf Karolingen, diesen geweiht und seinen Zehent entnommen hatte wurde er zuerst dem HE GM Gunther von Isenstein gereicht. Dieser gab ihn dann an die weiteren anwesenden Großmeister weiter. Danach kreiste er in der gesamten ritterlichen Runde, wobei auch die edlen Damen nicht vergessen wurden.

    Während der anschließenden Burgmusika nahm die ritterliche Kirchen die Säckelung vor, die hoffentlich reiche Pfründe brachte. Da der HE GM Gunther von Isensein an diesem hohen Festtag in seiner größten Güte und Weisheit auf die Pönung der eventuellen Verfehlungen verzichtete, konnte alsbald die uns alle verbindende Bruderkette gebildet werden.

    Nachdem die Kapitelkerzen verlöscht waren betonte der HE MM Sir Merlin nochmals die Wichtigkeit der Vasallisierung. Dadurch hätten die Christlichen Herzensritter zue Innsbruck sicherlich keine treuen Mannen verloren, sondern die Bande zwischen unseren Bünden werde auf besondere Weise verstärkt.

    Der HE GM Gunther von Isenstein fügte noch hinzu, dass wir nur gemeinsam die Kraft haben werden unserern Eid zu erfüllen.

    Mit diesen Worten beschloss er das Kapitulum. Die Burg wurde entsichert und es konnte abgerüstet werden.

    Der HE GM Gunther von Isenstein verkündete noch, dass am Sonntag nebst dem Steigbügeltrunk eine Besichtigung des Schlosses Ambrass stattfinden werde und bat um zahlreiches Erscheinen.

    Damit entließ er die Festgesellschaft ins Gaudium, dass wir noch ausgiebig in Remter und Vorburg pflegten. Bei einem guten Glaserl Wein oder Bier wurden gute Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.

    Diximus

    * Prolog des HE GM Gunther von Isenstein zur Vasallenernennung

    Im frühen Mittelalter im System des Feudalismus war ein Vasalle ein Adliger oder Ritter, der einem mächtigen Herren dem Lehensherren Treue schwor und dafür Land und Rechte als Lehen erhielt. Der Vasalle verpflichtete sich dafür: zu militärischen Dienst, Loyalität, Beratung am Hof und finanzielle Unterstützung.

    Der Vasalle war also ein Ritter, und dies verband sich mit Ritterlichkeit und dem christlichen Glauben.

    Mit Ende des Mittelalters verlor der Ritter als Krieger seine Bedeutung. Neue Waffen und politische Veränderungen machten die klassische Ritterrüstung und den bewaffneten Reiter überflüssig.

    Doch die Idee der Ritterlichkeit verschwand nicht. Sie wandelte sich von einer militärischen Pflicht zu einem ethischen Ideal.

    Dieses Ideal der Ritterlichkeit war auch die Basis für die Gründung des ersten Ritterbundes im Jahre 1794. Und Ritterlichkeit ist weit mehr als eine romantische Erinnerung an das Mittelalter. Heutige Ritterbünde und Ritterorden versuchen diese Werte in neuer Form weiterzuführen. Freundschaft, Hilfsbereitschaft, soziale Verantwortung und kulturelles Engagement stehen im Vordergrund.

    Unser Karolinger Ritterbund besteht seit fünf Generationen und lebt nach den Grundsätzen des ersten Ritterbundes, der 1794 auf Burg Seebenstein gegründet wurde. Ziel der damaligen Mitglieder war die Persönlichkeits- und Charakterbildung und die Geborgenheit im Kreise wahrer Freunde, den Ritterbrüdern.

    Die Pflege der Freundschaft und Brüderlichkeit bedingt zwangsläufig, dass ein Ritter bemüht ist sich zu einem edel denkenden Menschen zu entwickeln und dadurch vorbildlich auf die übrigen Mitmenschen einwirkt.

    Dazu möchten wir Ulrich von Hutten zitieren, der im Ritterspiegel schreibt:

    „Ist es nicht ein Glück, in einer Runde aufgenommen zu werden, wo einem unvoreingenommen Herzen entgegenschlagen.“

    Damit ist in einem Satz ausgedrückt:

    Eine Gemeinschaft, wo Verständnis, Toleranz und Einfühlungsvermögen praktiziert wird.

    Die Ritterbrüder finden Geborgenheit im Kreise von wahren Freunden. – Das ist uns, soll ein Ritterbund sein.

    Dies alles ist allerdings eine große Aufgabe. Das Bemühen, dies im eigenen Freundeskreis umzusetzen, ist persönliche Charakterbildung.

    Unsere Altvorderen haben aber auch gewusst, dass zum Leben die Freude und das Gaudium gehört bzw, dass es wesentlicher Bestandteil des humanitären Gedankengutes ist. So pflegten unsere Vorfahren in ihren Kapiteln vor allem Unterhaltung und Kultur.

    So lasst uns auch heute ein frohes Fest zelebrieren und mit den neuen Ritterbrüdern künftig so manchen Humpen heben.

    DIXIMUS

    Gunther von Isenstein

    Ritterfahre zum 25. Festkapitel des Deutschen Sankt Michael Ritter – Ordens zue Goerlitzen mit Knappenaufnahme und Junkererhebung vom 14.-17.5.2026

    12 June, 2026

    Bereits am Montag, den 13. im Wonnemond reisten der WE Ottokar von Wanga Bellermont mit seiner Burgfrau Lady Christine von Wangen von den fränkischen Landen, wo sie den HE MM Sir Merlin Ó Caisléan besuchten und mit ihm dessen ADWKT (= Aufdieweltkommenstag= Geburtstag) gehörig gefeiert hatten. Der HE Sir Merlin musste sich leider schweren Herzens entschließen, die Beiden ziehen zu lassen, da ihn seine beruflichen Verpflichtungen daran hinderten an der Fahre teilzunehmen.

    Gegen Abend langten wir, Lady Christine und der WE Ottokar sodann am Rosenhof an und wurden herzlich vom HE GM Hermann von Salza und dessen Burgfrau Iwona begrüßt. Wir hatten viel zu besprechen, denn wir hatten dem HE GM Hermann von Salza unsere Unterstützung bei der Vorbereitung des Konvents zugesagt.

    Am Dienstag legten wir gleich kräftig los. Zunächst halfen wir dem HE GM Hermann den Saal in Friedersdorf herzurichten. Am Abend wurde dann Gulasch gekocht . Zu viert, der HE GM, seine Burgfrau Iwona, der WE Ottokar und Wir, Lady Christine – Sophia schnitten wir Unmengen an Wildfleisch, Wurzelgemüse und Zwiebeln. Das Ganze brieten wir und gossen mit vier Flaschen guten Rotweins an. Auch an Spezereien wurde nicht gespart: Knoblauch Lorbeer, Wacholder und Pfeffer verfeinerten die Speise. Fertig war`s dann so gegen Mitternacht.

    Auch am Mittwoch legten wir den Kochlöffel nicht zur Seite! Jetzt stand 40 Liter Erbswurstsuppe auf dem Programm! Da wir dieses Mal nicht die Küche des Restaurants Rosenhof benutzen konnten, bauten wir in der Remise unsere Feldküche auf. Nachdem es wieder viel zu schnippeln gab – unser Team wurde nun auch von Lady Ioana unterstützt, war das Kochen dank eines riesigen Topfes, ebenso großen Kochlöffeln und eines immens starken Hockerkochers dann direkt ein Kinderspiel. Natürlich hatten wir anschließend auch noch Zeit für uns, so dass Wir, Lady Christine- Sophia und der WE Ottokar uns noch einen schönen Abend im historischen Görlitz machen konnten. Spät Abends, zurück am Rosenhof konnten wir dann den WE Sir Petrus Maximus und Lady Renate begrüßen, die aus Landeck angereist kamen.

    Donnerstag stand ebenfalls im Zeichen der Festvorbereitung, denn für Freitag Mittag wurde noch ein griechischer Salat benötigt – für ca. 30 hungrige Ritter und Burgfrauen – wir waren, jetzt natürlich noch mit Renate´s Unterstützung zu viert wieder gut beschäftigt. Sir Petrus, der WE Ottokar und der HE Hermann von Salza kümmerten sich derweil um den Kapitelsaal und den Kapitelablauf. Nachmittags zeigten der WE Ottokar und Lady Christine- Sophia dem WE Sir Petrus Maximus und Lady Renate noch ein bisschen die Görlitzer Altstadt, bevor sich mit allen bereits angereisten Rittern und Burgfrauen ab 19 Uhr beim Griechen am Obermarkt zum traditionellen Begrüßungsabend trafen. Der HE Altgroßmeister, Rasso von der Wetterau gab uns ebenfalls die Ehre, denn wir waren auch gekommen um seinen ADWKT zu feiern. Ouzu floss in Strömen, denn die deftigen griechischen Gerichte, wie gegrillter Fisch, Calamares, Gyros in Metaxasauce und diverse würzige und überaus reichliche Grillplatten mussten ja verdaut werden. Die fröhliche Stimmung und die Erwartung auf ein paar ereignisreiche Tage ließ uns fast die Zeit vergessen und so saßen wir später noch in kleiner Runde im Wohnmobil zusammen.

    Der Freitag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Rosenhof. Von wo wir dann nach Reichenbach aufbrachen und am Vormittag die dortige evangelische Wehrkirche St. Johannis besichtigen konnten. Unter der Ägide von Pfarrer Wiesner wurde sie liebevoll restauriert. Er berichtete mit großer Begeisterung und viel Sachverstand, wie hier – entgegen der landläufigen Meinung, dass evangelische Kirchen immer karg und schmucklos sein müssten, ein protestantisches Theatrum Sacrum entstanden war. Er erklärte uns, dass die damalige Bevölkerung, nach vielen tragischen Unglücksfällen, wie Pest und Stadtbrand fast verzweifelt waren und ihren Glauben zu verlieren drohte. Durch die großzügige Unterstützung der Herrn von Gersdorff war es möglich die Kirche wieder aufzubauen und mit eben diesen, jetzt wieder freigelegten Malereien zu schmücken. Sie sollten der Bevölkerung, die weder schreiben noch lesen konnte die Herrlichkeit des Paradieses näherbringen. Aber auch von dem einst gotischen Wehrbau zeigte uns Pfarrer Wiesner noch Relikte, wie zum Beispiel das „Mannloch“ am Durchgang von Empore zum Turm. Die Einwohner Reichenbachs flüchteten bei Gefahr in den aus dicken Mauern erbauten Kirchturm und verschlossen hinter sich das Mannloch. So waren sie vor Feinden, die es an dieser wichtigen Handelsroute immer wieder gab, gut geschützt. Man merkte Herrn Wiesner an, dass die Erforschung und Wiederinstandsetzung des Gebäudes sein Lebenswerk ist. Er hätte uns sicher noch viel mehr und viel genauer berichten können, doch leider drängte die Zeit, denn in Friedersdorf wollten wir uns am griechischen Salat gütlich tun und nachmittags war eine kleine Dorfführung mit Besichtigung der dortigen Kirche vorgesehen. Auch diese war sehr interessant, jedoch mit der St. Johanniskirche nicht zu vergleichen. Wir waren grade erst zum Festsaal zurückgekehrt, da trafen auch schon die Sänger des Görlitzer Lehrerchores ein.

    Sie gaben ihre schönsten Lieder zum Besten – unter anderem das „Ännchen von Tharau“. Der Saal hatte eine beeindruckende Akustik und alle genossen die Musik. Schade nur, dass weniger Publikum als Sänger anwesend waren! Nebenher bemühten wir, vor allem Lady Christine und Sir Petrus uns die vorgestern gekochte Erbswurstsuppe warm zu bekommen. Vor dem Saal hatten wir eine Gulaschkanone (gasbetrieben) am Laufen und im Saal gab es einen E- Herd. Und irgendwie schafften wir es mit vereinten Kräften und vielen Töpfen alles aufzuwärmen und Sänger-innen, Ritter nebst Burgfrauen satt zu bekommen. Alle waren sichtlich begeistert und holten fleißig Nachschlag. Das Bier vom Fass mundete ebenfalls und so nahm der Abend einen fröhlichen Verlauf mit vielen guten Gesprächen.

    Am Samstag, den 16. im Wonnemond fand am Vormittag der traditionelle Gottesdienst in der schönen neugotischen Sankt Jakobuskathedrale statt. Pfarrer Elsler predigte über die Tugend insbesondere die christlichen – und spannte dann den Bogen zu den ritterlichen Tugenden und der Hohen Minne. Ebenso zu Herzen ging die Lesung, die der HE GM Hermann von Salza vortrug. Feierliche Orgelmusik gehörte genauso dazu wie der Gesang der Ritter und vielminniglichen Burgfrauen. Nach dem Auszug aus der Kirche wurde noch ein Erinnerungsfoto von allen gemacht. Jeder konnte nun die Mittagspause nach Gutdünken verbringen, wobei sich allerdings der Großteil der Gesellschaft für Kaffee und Kuchen im Festsaal zu Friedersdorf entschied.

    Glock 14.30 wurde zur Fahnenpräsentation gerufen. Dies fand ob des etwas unsicheren und sehr windigen Wetters direkt im Festsaal statt. Nach kurzer Pause begann das Kapitel mit dem Einmarsch der Großmeister und Fähnleinführer. Es zogen ein: Der HE GM des Deutschen Sankt Michael – Ritterodens Hermann von Salza und der HE Alt- Großmeister Rasso von der Wetterau. Es folgten vom Deutschen Ritterbund der Erlauchte Hochmeister Konrad von Winterstetten, vom Schwemmritterbund zue Landeshuota der WE Ottokar von Wanga Bellermont, von den Schwarzen Reuthern zue Eichstetten der HE GM Wolfgang Hartwig von Hirschberg, von der Elgersburger Ritterschaft zue Elgersburg der HE GM Gerhard von der Krayenburg, vom Grünen Humpen zue Vindobona der HE GM Carlos von Neuhaus, von der Christlichen Herzensrittern zu Innsbruck der WE Sir Petrus Maximus von Finstermünz und die edle Lady Christine – Sophia von Wangen Gräfin zue Moosburg, von der Gutrater Ritterschaft zue Hallein der WE Richard von Wartenfels, von den Deutschherrren auf der Mauternburg der HE GM Burkhardt von Freisaal zue Lampoding und vom Kirnsteyner Ritterbund im Mangfalltal der WE Hartmut von Nußdorf.

    Als Gäste befanden sich im Remter: der Hausherr des Saales Herr Dussa mit Gattin, Herr Andreas Grabatin, die Vorsitzende des Pfarrverbandes Friedersdorf und Herr Pfarrer Schubert.

    Nach der Sicherung der Burg verlaß der WE Reinhard von Mulena den Burg und Bannfrieden. Der Erlauchte Hochmeister Konrad von Winterstetten sprach in seinem Grußwort über seine persönliche über 25 Jahre währende Freundschaft mit dem HE Alt- Großmeister Rasso von der Wetterau. Nachdem auch der HE GM Hermann von Salza seinerseits die versammelte Festgesellschaft begrüßt hatte vermeldete der Kanzellarius, der WE Berengar von Ehrenbrechtstein, weitere Grußbotschaften.

    Nachdem sich alle Gäste mit Brot, Salz und Aqua ardens gestärkt hatten schritt der HE GM Hermann von Salza zur Knappenaufnahme. Er nahm den Pilgrim Dominik feierlich in den Orden auf und bekleidete ihn nach dem feierlichen Gelöbnis mit Wams und Barett. Dann überstellte er ihn zur Ausbildung an seinen Leibrecken, den WE Berengar von Ehrenbrechtstein.

    Nachdem alle gratuliert hatten, musste der Zeremoniar, der WE Sir Ingo vom Musenhain, die Ritterschar zur Ordnung rufen, denn nun galt es den Knappen Balduin in der Stand des Junkers zu erheben. Dieser bedankte sich danach mit einer sehr beeindruckenden Junkerrede.

    Nach nochmaliger Lüftungs und Gratulationspause wartete der HE GM Hermann von Salza mit einer weiteren Überraschung auf: Die Linedancer Görlitz überzeugten mit ihrer Darbietung zur flotter Country Musik.

    Als wieder Ruhe im Saal eingekehrt war trat das altbewährte Kellermeister- Duo Ottokar von Wangen und Richard von Wartenfels in Aktion und kredenzten erst der hohen Corona und anschließend Sassenschaft, Gästen und Burgfrauen einen gar ausgezeichten Trunk.

    Der WE Berengar von Ehrenbrechtstein wurde anschließend für seine treuen Dienste im Orden in den Rang des Großkomturs erhoben. Nach der Mitternachtsweihe wurden Lady Christine – Sophia und Sir Petrus Maximus für ihren Einsatz bei der Vorbereitung des Konvents geehrt. Für den HE Alt- Großmeister Rasso von der Wetterau gab es zum Abschluss noch ein „Halali“ zum Geburtstag.

    Und so endete das Festkapitel – alle hatten Hunger und das Wildgulasch duftete schon seit geraumer Zeit ganz sakrisch!

    So aßen mit großem Genuss – nur dem WE Sir Petrus Maximus, der die letzten Stunden damit befasst war die leckere Speise zu erwärmen und ständig umzurühren, war leider der Appetit vergangen – er hielt sich mehr an den von Mittag übriggebliebenen Kuchen!

    Das Kapitel war schön und ausführlich, das Essen gut und das Bier auch! Im Verlauf des späteren Abends war dann das Fassl leer und der WE Ottokar stellte seine private Bierreserve zur Verfügung, so dass keine Kehle durstig bleiben musste.

    Diximus

    P.S. Den Steigbügeltrunk am Sonntag ließen wir ausfallen, denn wir hatten doch einen etwas weiteren Heimweg.

    Ritterfahre zum 140. Bestandesfest des Markgrafenritterbundes Deutsches Heim zue Vurthe

    19 April, 2026

    17. -19. im Ostermond der Jahrung 2000 und 26 dazue

    Bereits am Donnerstag Abend machten sich der WE Ottokar von Wanga Bellermont mit Lady Christine – Sophia von Wangen gen Furth im Wald auf. Dort wurden sie vom WE Sir Petrus Maximus und Lady Renate am Campingplatz empfangen, die schon für einen genehmen Platz für die beiden Planwagen gesorgt hatten. Den Abend konnten die vier Reisenden dann bei einer guten Brotzeit und anregenden Gesprächen genießen.

    Der Freitag verwöhnte uns mit sonnigem Frühlingswetter. Wir konnten bereits im Freien unser Frühmahl genießen und machten uns anschließend auf den nahegelegenen Wildgarten zu erkunden. Dieser wartete mit einer Vielzahl von Ideen zur Gestaltung eines naturnahen Gartens, zum Beispiel eine Lehmwand für Wildbienen, auf. Von den verschlungenen Wegen durch die wildromantische Auenlandschaft aus konnten wir viele fantasievolle Skulpturen bewundern. Zum Teil waren sie aus altem Holz geschnitzt, aber auch aus Metallschrott geschweißt. Es gab Drachen, Gnomen und andere Waldgeister zu entdecken. Unsere Mittagspause verbrachten wir am Campingplatz und machten uns später auf den Weg in die Stadt, wo wir kurz den „Flederwisch“, eine ebenso gelungene Kombination aus skurrilen Skulpturen, Gartenkunst und Café, erkundeten.

    Um 18 Uhr versammelte sich schon ein Gutteil der ritterlichen Festgesellschaft zu einem geselligen Fürabend im Kolpinghaus ganz in der Nähe. So waren der GM des Mauternburger Ritterbundes, der HE Burkhardt von Freisaal zue Lampoding mit Burgfrau Gerti gekommen. Der HE GM Hermann von Salza mit Burgfrau Iwona von der Michaelirittern zue Görlitz, der WE Wolfgang Walser von Syrenburg mit Burgfrau Andrea und der WE Egino von Tarasp von den Schwemmrittern zue Landeshuota weilten ebenso an der gastlichen Tafel wie natürlich auch zahlreiche Recken und vielschöne Burgfrauen gastgebenden Markgrafen – hier insbesondere der HE GM Reinhold von Schneeberg mit seiner Bgf Marianne. Wir erspähten auch den GM des Ravensburger Ritterbundes den HE Eberhard von Nellenburg mit Burgfrau und den erlauchten Hochmeister des Deutschen Ritterbundes, Konrad von Winterstetten und noch viel mehr der lieben ritterlichen Freunde! Vom Wallensteiner Ritterbund zue Norinberga, vom grünen Humpen zue Vindobona, vom Güldenen Humpen zue Vindobona (die beiden Großmeister warteten mit so einigen gemeinsam dargebrachten lustigen Stücklein auf), von den Schwarzen Reuthern zue Eichstetten und und und….

    Bei griechischem Essen und lustigen Vorträglein verbrachten wir einen kurzweiligen Abend. Auch die Musik kam nicht zu kurz. Es unterhielten uns der Junker Johann Wolfgang von der Mauternburger Ritterschaft mit der Gitarre. Auch Sir Merlin zückte seine Ziehharmonika und gab einige Stücklein zum Besten.

    Zur zehnten Stund´ sprengte endlich unser bereits vermisst geglaubter Ritterbruder, der WE Sir Domandrel von Eichenstamm an. Ihm wurde die zweifelhafte Ehre zu Teil, sich um vier Stunden länger der Fürsorge der deutschen Bundesbahn erfreuen zu dürfen. (Fahrzeit Innsbruck – Furth im Wald 10 Stunden!!!!). Auch für ihn stand noch Speis´ und Trank bereit und so ward es fast Mitternacht bis wir alle den Weg nach Hause fanden. Sir Merlin chauffierte uns zurück und musste dafür den Weg zweimal auf sich nehmen, da wir ja jetzt zu sechst waren. (Wir danken unserem HE Magnus Magister für seine Mühwaltung!)

    Der Samstag empfing uns ebenfalls mit schönstem Sonnenschein als wir unsere Ritterfreunde um halb elf bei der Drachenhöhle trafen. Die vielliebe Burgfrau Marianne von Schneeberg hatte dort für die Schar eine Führung gebucht. In Furth im Wald wird jedes Jahr im August der „Further Drachenstich aufgeführt. Er zählt zum immateriellen Kulturrebe Deutschlands und ist wirklich sehr sehenswert. Wir konnten uns letztes Jahr selbst davon überzeugen und können es nur wärmstens weiterempfehlen! In der Drachenhöhle „lebt“ Fanny – wie die Further liebevoll ihren Drachen nennen. Es ist der weltgrößte Schreitroboter (Guinessbuch der Rekorde). Zunächst erfuhren wir Wissenswertes zur Geschichte des Drachenstichs und des Drachen. Der Höhepunkt war dann aber der Drache Fanny selbst. Sie wurde für uns sozusagen „zum Leben erweckt“: brüllte und schnaubte ganz fürchterlich – Rauch quoll aus Nüstern und dem riesigen Maul. Erst blinzelte sie und grinste, aber dann wurde sie grantig, fletschte die Zähne und spie Feuer! Da ward es den tapferen Rittersleuten dann doch lieber, ihre vielminniglichen Burgfrauen in Sicherheit zu bringen!

    So erholten wir uns daraufhin im Sonnenschein mit Blick auf die historische Further Altstadt bei kühlem Bier und einer schmackhaften Mahlzeit von den Schrecknissen.

    Frisch gestärkt, sogar für ein Nickerchen war noch Zeit, trafen die Recken und Ladys des OMCCT um 15 Uhr wieder im Kolpinghaus ein, wo um 16 Uhr das Festkapitel zum 140. Bestandesfest begann.

    Zunächst zogen die Großmeister und Fähnleinführer begleitet von festlichem Fanfarenklang in den Remter ein. Sie wurden einzeln von den wehrhaften Landsknechten der Arma Georgii eskortiert. Wir konnten die Farben von Strupinga, dem Mangfalltal, dem Schweinachgau, Aipilininga, Pledenlingen, Norinberga, Landeshuota, Ravensburg, Vindobona, Oeniponte, Gehren, Görlitzen, Eichstetten, Haldenwang, Mauterndorf, Golling,…… und vieler mehr ausmachen!

    Nach dem Verlesen des Burg und Bannfriedens und Burgsicherung erfreute uns der Erlauchte Hochmeister des deutschen Ritterbundes – Konrad von Winterstetten mit erfrischend kurzen Grußworten, bevor der Großmeister des Markgrafenritterbundes, der Hochedle Reinhold von Schneeberg die illustere Festgesellschaft begrüßte. Auch der stellvertretende Bürgermeister von Furth, selbst Mitglied im Bund, gab sich die Ehre.

    Eine große Freude stellte für uns die musikalisch Gestaltung des Abends dar. Die vielminnigliche Monika von Schönfeld vom grünen Humpen zue Vindobona gab einige musikalische Sahnestückchen aus ihrem Operetten- und Wiener- Lied Repertoire zum Besten. Mit ihrem glasklaren Opernsopran erfreute sie die Ohren und Herzen aller. Ebenfalls sehr ergriffen waren wir vom Querflötenspiel von Reinhold und Mariannes Enkeltochter, das dem Gesang in nichts nachstand.

    Der Humpen, den der Kellermeister nach vielen Mühen und Gefahren dem Drachen entrang, empfing die Weihe der ritterlichen Kirche und kreiste in der großen Runde der vielen angesprengten Exzellenzen. Dabei wurden gar viele wertvolle Gastgeschenke und Glückwünsche überbracht.

    Der Hochedle Großmeister Reinhold von Schneeberg und seine vielschöne Burgfrau Marianne nahmen uns in ihrem Vortrag mit auf die Reise durch einhundervierzig der Jahrungen des Markgrafenritterbundes, durch verschiedene Rollen kurzweilig präsentiert.

    Langjährige Weggefährten und treue Freunde der Markgrafen wurden zu Ehrensassen und Ehrenburgfrauen erkoren. Auch Wir durften uns über große Ehre der Ernennung zur Ehrenburgfrau freuen! Ebenso freuten sich Sir Merlin, er wurde zum Ehrenkomptur, und der WE Ottokar von Wanga Bellermont, der sich fürderhin Ehrensasse des Markgrafenritterbundes nennen darf.

    Miteinander sangen wir – sicher nicht so gut wie Monika von Schönfeld, aber mit – mehr oder weniger Inbrunst – gemeinsam einige Lidulein, bevor das Feuer in den Pylonen entfacht wurde und wir der nach Walhall abgerittenen Altforderen gedachten. Zum Schluss verstärkten wir die uns vereinenden Bande und bildeten gemeinsam die Bruderkette.

    Nach Entsicherung der Burg entließ uns der Hochedle Großmeister Reinhold von Schneeberg in die wohlverdiente Fidelitas.

    Am Sonntag frühstückten wir im Planwagen des Sir Petrus ( vielen Dank an Lady Renate !).

    Der HE Sir Merlin und der WE Sir Domandrel kamen später dazu. Sie nächtigten gegenüber in der Jugendherberge und frühstücken dort. Sir Domandrel beschloss sich nicht wieder den Gefahren einer Bahnreise auszusetzen und schloss sich zur Heimreise Sir Petrus und Lady Renate an. So füllten wir im nahen Tschechien noch die Mägen unserer Stinkrosse und gingen nach herzlicher Verabschiedung unsere Wege. Sir Merlin machte sich nach Franken auf, der WE Ottokar und Lady Christine strebten Niederbayern an und Sir Petrus kutschierte Lady Renate und Sir Domandrel nach Innsbruck und weiter nach Landeck.

    Um viele schöne Erinnerungen reicher kehren Wir gestärkt in die Profanei zurück und sehnen schon die nächste Fahre herbei, die Uns so Gott will ungefähr vier Wochen in Sachsens Gemarkungen gen Görlitzen führen wird.

    Diximus

    Fischerkapitel der Ritterschaft der Deutschherren auf der Mauternburg in Salzburg

    26 February, 2026

    26.und 27 Tag im Taumond der Jahrung 2000 und 26 dazu


    Am Freitag, den 26. , trafen sich der HE GM Sir Merlin O´ Caisleán, der WE Ottokar von Wanga
    Bellermont und die edle Lady Christine – Sophia von Wangen in Landeshuota zum gemeinsamen
    Anritt gen Salzburg, das die Reisegesellschaft dann auch wohlbehalten dank der umsichtigen
    Rosselenkung des WE Ottokar um Glock 17.30 erreichten.
    Zunächst bezogen die drei Reisenden Quartier in der Pension Freisaal, welche sich fußläufig zur
    Heimburg der Mauterndorfer in der gleichen Straße befindet.
    Nach kurzer Pause machten wir uns wohl gerüstet auf den Weg. Die ehrwürdige Burg befindet sich
    gut verborgen im Kellergeschoß eines Mehrparteienhauses. Die Zugbrück´ ward uns persönlich
    vom HE GM Burkhardt von Freisaal zue Lampoding hochgezogen – im wahrsten Sinne des Wortes,
    denn wir marschierten ein durch die Tiefgarage und welch ein besunders gemütliches Ritterheim
    fanden wir vor! Klein aber fein! Es erwartete bereits der edle Junker Johann Wolfgang und
    kredenzte uns sogleich einen kühlen Fastentrunk. Alsbald gesellten sich der HE GM Burkhardt von
    Freisaal und dessen Burgfrau Gerti sowie der WE Georg von Radeck, die edle Katharina von
    Dachsberg und der WE Anselm von Kranichstein zu uns. Besonders freute es uns, dass unser lieber
    Ritterfreund der HE GM Gunther Herr auf Kameck von der Rosenburger Ritterschaft zue
    Vindobona diesem Festulein die Ehre seines Kommens zu Teil werden ließ. Er war extra dazu aus
    aus dem fernen Wien mit dem Eisenpferd angereist.
    Nachdem alle mit Fastentrunk versorgt waren, trug Junker Johann Wolfgang die Atzung, die er aufs
    Feinste zubereitet hatte auf. Es gab vielerlei Braten mit Serviertenknödel, Reibekuchen, delikate
    Bratensauce und Salat. Wir labten uns ausgiebig und konnten dann, frisch gestärkt dem Kapitel
    lauschen. Wir erfuhren, wie es zu dem Namen „Fischekapitel“ gekommen war und das es früher
    sogar „fürchterliches Fischekapitel“ geheißen hatte. Der Grund ist folgender, nämlich dass die edle
    Burgfrau Katharina und der HE GM Burkhardt beide im Zeichen des Fisches geboren wurden.
    Warum es wohl früher als „fürchterlich“ bezeichnet wurde – bleibt ein Mysterium …… .
    Der HE GE Sir Merlin bereicherte das Kapitel mit einem Vortrag über die Geschichte der
    Fischzucht in Franken und überreichte als Gastgeschenk einen kunstvollen Fisch aus punziertem
    und bemaltem Leder.

    Der HE GM Burkhardt von Lampoding hielt ein Vorträglein zum Thema
    Freundschaft und ernannte in diesem Zusammenhang den HE GM Sir Merlin O´ Caisleán zum
    Ehrengroßmeister, den WE Ottokar von Wanga Bellermont zum Ehrenrecken und Uns zur
    Ehrenburgfrau der Mauterndorfer Ritterschaft. Zum Zeichen dieser Ehrung überreichte er jedem
    von uns ein historisches Ehrenband in den Farben des Bundes und eine Ernennungsurkunde. Wir
    sind alle Drei sehr stolz auf die uns entgegengebrachte Ehrung und damit verbundene Freundschaft!
    Zu Guter Letzt erhielten wir auch allen den Segen der Ritterlichen Kirche und wurden in die
    Fidelitas entlassen. Diese bereicherte der HE GM Sir Merlin mit einigen lustigen und etwas derben
    Lidulein, wobei letztere besonderen Anklang fanden. So saßen wir noch lange beisammen bevor wir
    kurz vor der Mitternacht auseinander gingen.

    Samstag, 28.2. Auch dieser Tag verwöhnte uns mit herrlichstem Vorfrühlingswetter! Und so
    beschlossen wir nach einem reichhaltigen Frühstück in der Pension Freisaal noch die Festung
    Hohensalzburg zu erklimmen. Ein wahrlich nicht leichter Anstieg wurde reichlich durch das
    ausgeglichen was sich uns bot: Ein herrlicher Rundblick, beeindruckende Ausstellungen und
    außerdem frisch gezapftes Bier für die Herren und ein Aperol Spritz für die Dame entschädigten uns
    für die Mühen. (Zum Abstieg nutzten wir dann allerdings doch die Standseilbahn).
    Auf dem Rückweg (wir konnten unser Stinkross bei der Pension stehen lassen) ließen wir uns noch
    im Garten einer Pizzeria nieder und stärkten uns mit ausgezeichnetem italienischem Rundgebäck.
    Wohlgemut traten wir danach den Heimweg an und erreichten ohne Zwischenfälle unsere Heimburg
    in Landeshuota.

    Diximus

    Die christlichen Herzensritter Innsbruck spenden für die Arche Herzensbrücken Seefeld

    14 February, 2026


    Am 14. Februar übergaben wir, der Großprior der christliche Herzensritter, Sir Petrus Maximus,
    Lady Christine- Sophia und Sir Domandrel in Begleitung des WE von Wanga Bellermont eine
    Spende in Höhe von 1600 Euro an den Verein Arche Herzensbrücken. Bei den christlichen
    Herzensrittern zue Innsbruck in Tirol handelt es sich um einen christlichen Ritterbund für den es
    eine Herzensangelegenheit ist diejenigen zu unterstützen, die Hilfe benötigen.

    Anlässlich des Törggelen Abends, der in der griechischen Taverne in Kranebitten am 8. 11. 2025
    stattfand, sammelten die Mitglieder bei einer Tombola und Versteigerung mit wertvollen Preisen,
    wie einem Rundflug über Innsbruck und einem Wellness Wochenende in der Therme Lengfeld für
    zwei Personen, eine stolze Summe von 1600 Euro ein.
    Diese übergaben sie am Valentinstag dem Vorsitzenden des Vereins Arche Herzensbrücken Seefeld
    Horst Szeli und seinem Team von engagierten, größtenteils ehrenamtlichen Mitgliedern.
    Die Arche Herzensbrücken ist ein gemeinnütziger Verein, der Familien mit schwer erkrankten
    Kindern eine leistbare, gemeinsame Auszeit ermöglicht. In einem familiär geführten Hotel in
    Seefeld/ Tirol bieten sie betroffenen Familien die Möglichkeit für ein paar Tage zur Ruhe zu
    kommen, sich zu erholen und dabei Kraft zu tanken.
    Dies ist möglich durch die Unterstützung durch eine große Anzahl von fachlich gut ausgebildeten
    und engagierten Mitarbeitern in allen benötigten Bereichen. Auch die gesunden Geschwisterkinder
    erfahren eine liebevolle Betreuung.

    2025

    Nikolauskapitel auf Burg Kirnstein am 06.12.2026

    6 December, 2025

    Am Täg des hl. St. Nikolaus begingen wir ein wunderbares gemeinsames Festkapitel mit den edlen Damen und Recken des Kirnsteiner Ritterbundes im Mangfalltal.

    Die wohledlen Großmeyster Herr Wernherr zue Rabeneck und Sir Merlin “The Bard” O’Caisléan leiteten gemeinsam das besinnliche Kapitel. Gar festlich und für die Adventszeit angemessen wurde das Kapitel, gemeinsam mit Sassen von fünf Ritterbünden gehalten. Am Herdfeuer versammelten sich der hochedle Großmeyster des Wendelsteiner Ritterbundes zu Eipillinga, zwei Recken der Friedberger Ritterschaft aus Tirol, einem Recken der Gutrater Ritterschaft, sowie die versammelte Ritterschaft der Kirnsteiner und christlichen Herzensritter.

    Nach dem festlichen Schmause und dem gestrengen Teil überraschte die Sassenschaft ein gar heiliger Gast. St. Nikolaus höchstpersönlich war erschienen um den Recken die Leviten zu lesen. Selbst die Kinder des hochedlen Großmeysters Wernherr zue Rabeneck wurden dabei bedacht. Doch auch gut Gaben wurden an alle verteilt.

    So fandt das Kapitulum einen würdevollen Ausklang im besinnlichen Beisammensein.

    Diximus

    Törggelen mit Benefiz- Aktion für die Arche Herzensbrücken in Seefeld am 8.11.2025 in der Griechischen Taverne in Kranebitten

    8 November, 2025


    am Samstagabend veranstaltete die Crew der griechischen Taverne in Kranebitten und die
    Christlichen Herzensritter Innsbruck einen herbstlichen Abend mit gutem Essen und beschwingter
    Musik.


    Der Wirt Dimitrios Joakimidis und sein Team kochten zünftig auf. Es gab unter anderem Tiroler
    Gerstlsuppe und einen ausgezeichneten Schweinsbraten mit Knödel und Kraut. Für Stimmung
    sorgten die Hackl Buam. Die Ritterbrüder- und Schwestern des OMCCT hatten eine große Tombola
    mit tollen Preisen, unter anderem zum Beispiel, Geschenkkörbe, einen CD Player und vieles mehr
    auf die Beine gestellt. Die beiden Hauptattraktionen waren jedoch, ein Rundflug über Innsbruck,
    gestiftet von Herrn Joakimidis und ein Wellness- Wochenende für zwei Personen, das
    die Christlichen Herzensritter, zusammen mit dem Ressort zur Verfügung stellten. Diese
    wurden bei einer spannenden „amerikanischen Versteigerung“ an den Meistbietenden gegeben. Herr
    Peter Maier stellte dabei sein Talent als Auktionator unter Beweis und konnte dadurch für einen sehr
    guten Erlös für die Herzensbrücken sorgen.

    Die Veranstalter konnten wieder einmal eine schöne Spendensumme erwirtschaften. Diese wird
    demnächst dem Verein Herzensbrücken Seefeld übergeben werden.

    2024

    Wir spenden für ein Weihnachtsgeschenk

    14 December, 2024

    Eyn Gott zum Gruße!


    Ein Dutzend Monde zogen ins Land
    Die Jahrung 2000 und 24 dazue neigt sich dem End,
    Wohledle Recken und Ladies Wir schreiben Euch diesen Bericht
    In Erfüllung unserer Pflicht
    Sir Domandrel zue Schilling von Eichenstamm


    Am 13.12.2024 begangen wir ein gemeinsames Weihnachtskapitelum mit dem
    Karolinger Ritterbund in Innsbruck. Im Rahmen dieser gemeinsamen
    Feierlichkeiten trat einer unserer Wegbestreiter mit einer Bitte an uns heran.
    Die Bitte wurde sodann an die anwesenden Mitglieder unseres Rates
    herangetragen und Fand nach einer kurzen Abstimmung aller allwesenden
    Ratsmiglieder Zuspruch.


    Gute Taten auf kurzen Wegen – getreu dieser Einstellung haben wir uns
    sodann mit unserem Ordensbruder am 14. 12. 2024 (Samstag) getroffen und
    den karitativen Vorschlag in die Tat umgesetzt.
    Dank der Bemühung unseres Ordensbruders und nach Absprache im
    Ordensrat mit entsprechender Zustimmung, konnten sich eine Familie Heuer
    um ein kleines, verfrühtes Weihnachtsgeschenk in Höhe von € 200,00 zur den
    winterlichen Feiertagen freuen.