Fischerkapitel der Ritterschaft der Deutschherren auf der Mauternburg in Salzburg
26.und 27 Tag im Taumond der Jahrung 2000 und 26 dazu
Am Freitag, den 26. , trafen sich der HE GM Sir Merlin O´ Caisleán, der WE Ottokar von Wanga
Bellermont und die edle Lady Christine – Sophia von Wangen in Landeshuota zum gemeinsamen
Anritt gen Salzburg, das die Reisegesellschaft dann auch wohlbehalten dank der umsichtigen
Rosselenkung des WE Ottokar um Glock 17.30 erreichten.
Zunächst bezogen die drei Reisenden Quartier in der Pension Freisaal, welche sich fußläufig zur
Heimburg der Mauterndorfer in der gleichen Straße befindet.
Nach kurzer Pause machten wir uns wohl gerüstet auf den Weg. Die ehrwürdige Burg befindet sich
gut verborgen im Kellergeschoß eines Mehrparteienhauses. Die Zugbrück´ ward uns persönlich
vom HE GM Burkhardt von Freisaal zue Lampoding hochgezogen – im wahrsten Sinne des Wortes,
denn wir marschierten ein durch die Tiefgarage und welch ein besunders gemütliches Ritterheim
fanden wir vor! Klein aber fein! Es erwartete bereits der edle Junker Johann Wolfgang und
kredenzte uns sogleich einen kühlen Fastentrunk. Alsbald gesellten sich der HE GM Burkhardt von
Freisaal und dessen Burgfrau Gerti sowie der WE Georg von Radeck, die edle Katharina von
Dachsberg und der WE Anselm von Kranichstein zu uns. Besonders freute es uns, dass unser lieber
Ritterfreund der HE GM Gunther Herr auf Kameck von der Rosenburger Ritterschaft zue
Vindobona diesem Festulein die Ehre seines Kommens zu Teil werden ließ. Er war extra dazu aus
aus dem fernen Wien mit dem Eisenpferd angereist.
Nachdem alle mit Fastentrunk versorgt waren, trug Junker Johann Wolfgang die Atzung, die er aufs
Feinste zubereitet hatte auf. Es gab vielerlei Braten mit Serviertenknödel, Reibekuchen, delikate
Bratensauce und Salat. Wir labten uns ausgiebig und konnten dann, frisch gestärkt dem Kapitel
lauschen. Wir erfuhren, wie es zu dem Namen „Fischekapitel“ gekommen war und das es früher
sogar „fürchterliches Fischekapitel“ geheißen hatte. Der Grund ist folgender, nämlich dass die edle
Burgfrau Katharina und der HE GM Burkhardt beide im Zeichen des Fisches geboren wurden.
Warum es wohl früher als „fürchterlich“ bezeichnet wurde – bleibt ein Mysterium …… .
Der HE GE Sir Merlin bereicherte das Kapitel mit einem Vortrag über die Geschichte der
Fischzucht in Franken und überreichte als Gastgeschenk einen kunstvollen Fisch aus punziertem
und bemaltem Leder.

Der HE GM Burkhardt von Lampoding hielt ein Vorträglein zum Thema
Freundschaft und ernannte in diesem Zusammenhang den HE GM Sir Merlin O´ Caisleán zum
Ehrengroßmeister, den WE Ottokar von Wanga Bellermont zum Ehrenrecken und Uns zur
Ehrenburgfrau der Mauterndorfer Ritterschaft. Zum Zeichen dieser Ehrung überreichte er jedem
von uns ein historisches Ehrenband in den Farben des Bundes und eine Ernennungsurkunde. Wir
sind alle Drei sehr stolz auf die uns entgegengebrachte Ehrung und damit verbundene Freundschaft!
Zu Guter Letzt erhielten wir auch allen den Segen der Ritterlichen Kirche und wurden in die
Fidelitas entlassen. Diese bereicherte der HE GM Sir Merlin mit einigen lustigen und etwas derben
Lidulein, wobei letztere besonderen Anklang fanden. So saßen wir noch lange beisammen bevor wir
kurz vor der Mitternacht auseinander gingen.
Samstag, 28.2. Auch dieser Tag verwöhnte uns mit herrlichstem Vorfrühlingswetter! Und so
beschlossen wir nach einem reichhaltigen Frühstück in der Pension Freisaal noch die Festung
Hohensalzburg zu erklimmen. Ein wahrlich nicht leichter Anstieg wurde reichlich durch das
ausgeglichen was sich uns bot: Ein herrlicher Rundblick, beeindruckende Ausstellungen und
außerdem frisch gezapftes Bier für die Herren und ein Aperol Spritz für die Dame entschädigten uns
für die Mühen. (Zum Abstieg nutzten wir dann allerdings doch die Standseilbahn).
Auf dem Rückweg (wir konnten unser Stinkross bei der Pension stehen lassen) ließen wir uns noch
im Garten einer Pizzeria nieder und stärkten uns mit ausgezeichnetem italienischem Rundgebäck.
Wohlgemut traten wir danach den Heimweg an und erreichten ohne Zwischenfälle unsere Heimburg
in Landeshuota.
Diximus





